Die Altersvorsorgereform 2027 eröffnet neue Chancen für kapitalmarktorientierte Vorsorgelösungen und erhöht zugleich die Anforderungen an IT, Prozesse und Organisation. Neue Produktlogiken, regulatorische Vorgaben und gewachsene Systemlandschaften steigern die Komplexität zusätzlich.
Vor dem Hintergrund der engen regulatorischen Vorgaben steigt der Handlungsdruck weiter: Bis zum 1. Januar 2027 müssen neue geförderte Altersvorsorgeprodukte konzipiert, regulatorisch zugelassen und IT-seitig betriebsbereit sein. Für Finanzdienstleister gilt es daher, die erforderlichen Voraussetzungen für die Umsetzung rechtzeitig zu schaffen.
Erforderlich sind moderne Plattformen zur Verwaltung kapitalmarktorientierter Produkte, integrierte Schnittstellen zu Partnern und Behörden sowie durchgängig digitale Kundenprozesse. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen, insbesondere bei Produktzulassung, Förderlogik, Dokumentation, Reporting sowie in Zulagenverwaltung und Meldewesen. Parallel dazu wächst der Bedarf an einer effizienten, automatisierten Abwicklung hoher Vertragsvolumina.