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SOKA-BAU und adesso realisieren souveräne KI-Plattform ohne Anbieterbindung

DSGVO- und EU-AI-Act-konformer Zugang zu generativer KI für rund 880 Mitarbeitende

SOKA-BAU, die Sozialkassen der deutschen Bauwirtschaft, haben gemeinsam mit dem IT-Dienstleister adesso eine eigene, souveräne KI-Plattform aufgebaut: SOKA-GPT. Die auf der Technologie „adesso GPT“ basierende, modellunabhängige Unternehmenslösung gibt Mitarbeitenden einen rechtlich abgesicherten Zugang zu generativer KI im Einklang mit DSGVO und EU AI Act.

Hintergrund war ein Zielkonflikt: Mitarbeitende wollten generative KI im Arbeitsalltag nutzen, eine zentral freigegebene, kontrollierte KI-Lösung fehlte jedoch. Angesichts der bei SOKA-BAU verarbeiteten Daten kam es nicht infrage, öffentliche Chatbots unkoordiniert zu nutzen. SOKA-BAU entwickelte daraufhin zunächst in Eigenregie erste Lösungsansätze, bevor adesso als Partner hinzukam, um die Architektur zu ergänzen und den Aufbau zu beschleunigen. Beide Unternehmen hatten schon zuvor im Rahmen zahlreicher Transformationsprojekte erfolgreich zusammengearbeitet und unter anderem für das Arbeitnehmer-Entsendeverfahrens den digitalen Service EVE entwickelt.

SOKA-GPT läuft in der unternehmenseigenen Infrastruktur und lässt sich mit unterschiedlichen Modellanbietern wie OpenAI, Google oder Mistral betreiben. Ein Ausstieg ist vertraglich wie technisch jederzeit möglich. Seit Ende April 2026 können alle Mitarbeitenden SOKA-GPT nutzen, die Adoptionsrate lag bis Ende August bei rund 20 Prozent. Das Ziel liegt bei 30 bis 40 Prozent. Die Lösung läuft seit dem Start ohne einen einzigen Ausfall.

„Die Expertinnen und Experten von adesso haben uns mit ihrer Hands-on-Mentalität, ihrer hohen technologischen Kompetenz und ihrer Erfahrung aus echten KI-Kundenprojekten überzeugt“, sagt Dr. Michael Fahl, Manager für technische Innovationen bei SOKA-BAU.


Dr. Michel Fahl ist Manager für technische Innovationen bei SOKA-BAU. (Quelle: SOKA-BAU)

„Der Fall SOKA-BAU zeigt, wie Unternehmen mit sensiblen Daten generative KI verantwortungsvoll einsetzen können, ohne sich von einem einzelnen Anbieter abhängig zu machen“, sagt Mark Lohweber, Vorstandsvorsitzender der adesso SE. „Genau das ist unser Anspruch: Unternehmen auf ihrem Weg in die KI-Zukunft zu begleiten und ihnen leistungsfähige Lösungen an die Hand zu geben, die sie selbst weiterentwickeln und kontrollieren können.“

Für 2027 plant SOKA-BAU weitere Ausbauschritte, die sich eng am Bedarf der Mitarbeitenden orientieren sollen. Zunächst soll das volle Potenzial von SOKA-GPT im Arbeitsalltag ausgeschöpft werden, bevor neue Ausbaustufen definiert werden.

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Mark Lohweber ist Vorstandsvorsitzender der adesso SE. (Quelle: adesso SE)


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