Was passiert, wenn eine etablierte Versicherung den direkten Zugang zu generativer KI über Nacht für rund 9.000 Mitarbeitende bereitstellt? Torsten Uhlig, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna, berichtet im Gespräch mit Volker Gruhn, wie eine konsequent agile Aufstellung zum Enabler für die KI-Revolution wurde und warum Vertrauen in der Versicherungswirtschaft trotz (oder gerade wegen) Algorithmen das höchste Gut bleibt.
Anstatt Use Cases am Reißbrett zu entwerfen, haben die Verantwortlichen bei Signal Iduna den umgekehrten Weg gewählt: „Erst Use, dann Case“. Mit dem Co-Piloten „COSI“ und dem Avatar „Cosima“ wurde die KI demokratisiert. Die Mitarbeitenden lernen im Alltag, was die Technologie kann. Das Ergebnis: Jede Menge Begeisterung und konkrete Ideen direkt aus der Belegschaft. Von den Menschen, die selbst am besten wissen, wo die Technik im Arbeitsalltag wirklich Wirkung zeigt.
Highlights dieser Folge:
- Agilität als Betriebssystem: Wie die Signal Iduna mit über 1.000 agil arbeitenden Menschen das Fundament für schnellen technologischen Wandel legte.
- Demokratisierung von KI: Warum Gemini Enterprise für alle 9.000 Mitarbeitenden eingeführt wurde – und das in Rekordzeit.
- Bottom-up statt Elfenbeinturm: Das Prinzip „Erst Use, dann Case“ und die Rolle der „KI-Champions“.
- Kultur & Sicherheit: Warum eine Beschäftigungssicherung Ängste nimmt und den Weg für echte Innovation frei macht.
Diese Folge ist ein Muss für IT-Verantwortliche, Change-Manager und Führungskräfte, die erfahren wollen, wie man eine gesamte Belegschaft bei technologischen Disruptionen mitnimmt und warum Agilität die notwendige Bedingung für KI-Erfolge ist.
Das Transkript zur Folge finden Sie hier zum Download.