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Individuelle Strategien statt Einheitslösungen: adesso bündelt Cloud-Kompetenzen in neuem Geschäftsbereich

Für viele Unternehmen entwickelt sich Digitale Souveränität zunehmend von einer technischen Fragestellung zu einer strategischen Managementaufgabe im Spannungsfeld zwischen Innovation, Regulierung und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig wird deutlich: Es gibt keinen einheitlichen Weg zu mehr Handlungsfreiheit in der Cloud. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Anwendungsszenario, Branche und regulatorischem Umfeld. Vor diesem Hintergrund hat adesso seine Cloud-Kompetenzen seit Anfang 2026 im neuen Geschäftsbereich Cloud (Business Line Cloud) gebündelt, um Kunden herstellerneutral bei individuellen Multi-Cloud-Strategien zu begleiten.

Aktuelle Ergebnisse aus dem Cloud-Schwerpunktbericht zum „Index Digitale Souveränität“, den adesso gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute veröffentlicht hat, verdeutlichen die wachsende Komplexität: Rund drei Fünftel der befragten Organisationen berichten von einer starken Abhängigkeit von einem Cloud-Anbieter, während gleichzeitig etwa 70 Prozent bereits mehrere Plattformen parallel nutzen. Ebenso viele Entscheiderinnen und Entscheider bewerten den Wechsel eines Anbieters als aufwendig. Die Ergebnisse zeigen, dass Digitale Souveränität weniger eine Frage einzelner Technologien ist als vielmehr der strategischen Steuerung von Cloud-Architekturen. Ausschlaggebend wird somit die Fähigkeit, komplexe Cloud-Landschaften bewusst zu gestalten.

Unternehmen können ihre Cloud-Strategien deshalb nicht pauschal definieren, sondern müssen sie je nach Workload, Schutzbedarf der Daten und regulatorischen Anforderungen differenziert ausgestalten. Digitale Souveränität entsteht dabei nicht durch Abschottung, sondern durch die Fähigkeit, Technologien bewusst zu kombinieren und Abhängigkeiten aktiv zu steuern.

Während viele Führungskräfte Cloud-Initiativen bisher vor allem aus dem Blickwinkel von Kostenoptimierung und technischer Leistung betrachtet haben, rücken heute zunehmend Architekturentscheidungen in den Fokus. Das Ziel: Innovation ermöglichen und gleichzeitig Kontrolle über Daten und Prozesse sichern. Unternehmen stehen damit vor einem neuen Spannungsfeld aus Effizienz, Innovationsfähigkeit und digitaler Souveränität.


Individuelle Souveränität statt Einheitsmodell

Diese Entwicklung erfordert vor allem auf strategischer Ebene ein Umdenken. „Digitale Souveränität bedeutet für Unternehmen vor allem Handlungsfreiheit – die Freiheit, Technologien so einzusetzen, wie es zu den eigenen Geschäftsmodellen passt“, sagt Mark Lohweber, CEO der adesso SE. „Wir beobachten aktuell einen klaren Wandel: weg von pauschalen Plattformentscheidungen hin zu strategischer Entscheidungsfähigkeit. Unternehmen wollen Innovation ermöglichen und gleichzeitig Risiken kontrollieren. Die Bündelung unserer Cloud-Kompetenzen ist daher ein konsequenter Schritt, um Kunden genau diese Handlungsfreiheit zu eröffnen.“


Mark Lohwerber ist CEO der adesso SE. (Quelle: adesso) 

Wenn Strategie zur Struktur wird

Aus dieser strategischen Perspektive heraus richtet adesso nun auch seine Cloud-Aufstellung neu aus. Mit dem neuen Geschäftsbereich Cloud bündelt das Unternehmen seine Expertise aus strategischer Beratung, Architekturdesign und Betrieb in einer zentralen Einheit. Das Ziel besteht darin, Unternehmen ganzheitlich zu begleiten – von der Definition individueller Souveränitätsanforderungen bis hin zur Umsetzung skalierbarer Multi-Cloud-Architekturen und deren Betrieb.


Workload-basierter Ansatz statt Plattformdogma

Der neue Geschäftsbereich soll Unternehmen dabei unterstützen, Cloud-Architekturen nicht nach festen Mustern, sondern entlang konkreter Geschäftsanforderungen zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, welcher Souveränitätsgrad für welche Anwendung tatsächlich notwendig ist – und wie sich unterschiedliche Plattformen sinnvoll kombinieren lassen.

„Es gibt keinen festen Sollwert für digitale Souveränität“, erklärt Alwin Penner, Leiter des Geschäftsbereichs und Global Head of Cloud bei der adesso SE. „Jede Organisation hat ein eigenes Anforderungsprofil. Entscheidend ist, den passenden Grad an Kontrolle, Innovation und Kosten je nach Workload strukturiert zu definieren und daraus eine tragfähige Architektur abzuleiten. Um dies optimal abbilden zu können, bündeln wir unsere Kompetenzen im neuen Geschäftsbereich. Wir nehmen unseren Kunden die Komplexität ab, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: ihr Kerngeschäft und die Entwicklung innovativer Lösungen.“


Alwin Penner ist Leiter des Geschäftsbereichs Cloud sowie Global Head of Cloud bei der adesso SE. (Quelle: adesso)

Unternehmen profitieren laut adesso insbesondere von einem One-Stop-Shop-Ansatz, der den gesamten Weg von der Cloud-Strategie bis zum produktiven Betrieb radikal verkürzt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Infrastruktur: Die Business Line Cloud ermöglicht die nahtlose Integration von Cloud-Native-Architekturen und die schnelle Skalierung moderner AI Workloads. Standardisierte Best Practices, herstellerübergreifende Beratung sowie die Integration von Governance- und Compliance-Anforderungen bereits in der Architektur tragen dazu bei, langfristige Abhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig Innovationsspielräume zu erhalten. Vertiefende Einblicke in aktuelle Markttrends und Herausforderungen sind im Cloud-Schwerpunktbericht zum „Index Digitale Souveränität“ von adesso und dem Handelsblatt Research Institute zu finden.


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