IFRS 17 leicht gemacht

StarterKit für die neuen Bilanzierungsregeln von Versicherungsverträgen

Voraussetzungen schaffen bis zum 01.01.2022

IFRS 17 betrifft Versicherungsunternehmen, die selbst oder deren Konzernmutter börsennotiert ist. Während die Bilanzierung der Versicherungsverträge bisher nach Anschaffungskostensicht erfolgte, wird diese zum Jahreswechsel 2022/2023 auf Marktwertsicht umgestellt. IFRS 17 stellt damit das Accounting fundamental auf den Kopf - auch rückwirkend für das komplette Kalenderjahr 2022.

IFRS 17 setzt unterschiedliche Bewertungsmodelle ein. Für Sachversicherungen können das General Measurement Model (GMM) und der Premium Allocation Approach (PAA) angewendet werden und für Kranken- und Lebensversicherungen mit Überschussbeteiligung auch der Variable Fee Approach (VFA). Diese Modelle lassen sich zusätzlich durch dutzende Wahloptionen und Management-Parameter individualisieren und erlauben Vereinfachungen durch nichtmaterielle Näherungen. Durch passgenaue Parametrisierung können Komplexität, Datenanforderungen und Umsetzungsaufwand minimiert werden.

Wir haben Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung dieser Modelle sowie in dem Aufbau der notwendigen Datenstrecken und steuern mit Ihnen die Herausforderungen von IFRS 17.

Starterkit für den Einstieg

In drei Workshops erarbeiten wir mit Ihnen in zwei Wochen eine Struktur, wie IFRS 17 auf die Beschaffenheit Ihrer Versicherungsverträge und für die Reporting-Anforderungen Ihres Unternehmens optimal anwendet werden kann.

Gemeinsam fokussieren wir die relevanten Modelleigenschaften, nutzen zulässige Näherungen und Vereinfachungen, die IFRS 17 für die Bilanzierung Ihrer Versicherungsverträge zulässt. So können wir die Komplexität und Ihren Umsetzungsaufwand minimieren. Vor dem Start des Umsetzungsprojekts müssen dafür aber belastbare Prämissen für Modell- und Parameterauswahl getroffen und die Verfügbarkeit der dafür notwenigen Daten geklärt sein.

Neben einer einstündigen Abschlusspräsentation erhalten Sie vier Ergebnisdokumente zu folgenden Themen:

  • Wo kommen PAA, wo GMM und wo VFA zum Einsatz?
  • Wird die LIC diskontiert? Wird die LRC diskontiert?
  • Welche Näherungen sind einzusetzen?
  • Wie erfolgt die Kohortenbildung bei rollierendem Geschäft?
  • Reportingfrequenz und Tage nach Ultimo
  • Kommt ein Fast-Close zum Einsatz?

  • Welche Daten werden für das Interne Reporting gefordert?
  • Welche Granularitätsebene liefern die Bestandssysteme?
  • Auf welcher Granularitätsebene liegen die Actuals vor?
  • Wo werden Aggregationen und Allocationen vorgenommen?

  • In welchem System finden die IFRS 17 Bewertungen statt?
  • Wo werden die Cash-Flows projiziert? (gegebenenfalls Nutzung Solvency II Infrastruktur)?
  • Welche Systeme haben Datenführerschaft?

  • Zusammenstellung der notwendigen Umsetzungsaufgaben auf Basis der Ergebnisse der drei anderen Punkte
  • Grobe Klassifizierung der Aufgabenpakete
  • Skizzierung wechselseitiger Abhängigkeiten

Unser Angebot

In drei halbtägigen Workshops erarbeiten wir mit Ihnen zusammen eine Struktur für Ihre Finanzbuchhaltung nach IFRS 17. Ob Sie letztendlich eine dedizierte IFRS 17 Software einsetzen wollen oder eine Eigenlösung; ob Sie die Umsetzung alleine durchführen wollen oder sich extern unterstützen lassen wollen: Wir strukturieren mit Ihnen im Rahmen der Workshops fachliche Modellentscheidungen, IT-Architektur und Umsetzungsarbeitspakete für IFRS 17.

Bei Bedarf können wir Sie natürlich auch in der Umsetzung begleiten, von der fachlichen Beratung über Datenanbindung bis hin zum IT-Betrieb. Aufbauend auf projekterprobten Softwarekomponenten, Datenmodellen und Konzepten, können wir Sie aus einer Hand unterstützen.

Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner
Raoul Taake

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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