adesso

IT-Consulting und Projektmanagement

Von Vorgehensmodellen, Werkzeugen und Menschen

Die Weiterentwicklung des E-Governments, die Maßnahmen der Digitalisierung, die demografische Personalpolitik und ein budgetärer Druck sind die größten Herausforderungen, mit welchen die öffentliche Verwaltung in den nächsten fünf Jahren konfrontiert wird. Allerdings dürfen Vorgehensmodelle und Werkzeuge weder die IT noch das Expertenwissen von Beratungsunternehmen in den Mittelpunkt stellen, sondern den Erfolgsfaktor Mensch und müssen handhabbare, beherrschbare Antworten bieten.

Modernisierungsfabrik

Der integrierte Lösungsansatz der Modernisierungsfabrik, bestehend aus Vorgehen, Methoden und Werkzeugen, fungiert als Bindeglied zwischen Fachlichkeit (Geschäftsprozess) und IT (Service).

Der Erfolgsfaktor Mensch wird dabei auf beiden Seiten in den Mittelpunkt gestellt. Mit Hilfe der Kernelemente Interaction Room, Design Thinking, S-BPM, agile Methoden und EAM befähigen wir unsere Kunden, die Ziele ihrer umfassenden (IT-)Programme kooperativ, akzeptiert, arbeitsteilig, standardisiert, flexibel und koordiniert zu erreichen – vom ersten bis zum letzten Einzelprojekt. Bereits während der Einzelprojekte findet ein disziplinübergreifender Wissenstransfer der Kerninhalte des jeweiligen Vorhabens statt. Somit wird eine Einbettung in die Steuerungsinstrumente des Managements sichergestellt.

Portfolio, Programme & Projekte

Die Vielzahl der heutigen IT-Vorhaben in der Öffentlichen Verwaltung bewegt sich in Bezug auf Komplexität und Größe weit über dem Rahmen klassischer Projekte.

Die S-O-S-Methode spricht bei einer Größe von 50-500 Personenjahren von Großprojekten und darüber hinaus von Megaprojekten beziehungsweise -programmen. Einen besonderen Komplexitätsfaktor bilden hierbei bund-, länder- oder ressortübergreifende Themen. Die Anforderungen an das Kommunikationsmanagement werden in solchen Projekten deutlich erhöht.

Mit seinem Prozessmodell "PITPM" (Pragmatisches IT-Projektmanagement) bietet adesso Ihnen eine ideale Basis für die Entwicklung einer unternehmenseigenen Projektmethodik. PITPM berücksichtigt Ihre spezifischen Anforderungen und Prozesse und konzentriert sich auf die erfolgskritischen Inhalte, ohne dabei Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu überfordern. Pragmatische Prozesse, die Unterteilung in Phasen und Disziplinen sowie die Bereitstellung tief integrierter Vorlagen erhöhen die Produktivität und verbessern die Ergebnisse. Durch die Vereinheitlichung der Methodik und der damit einhergehenden Transparenz können Ihre Mitarbeiter schneller in ein Projekt einsteigen und entsprechende Rollen übernehmen.

Pragmatisches Requirements Engineering für die Öffentliche Verwaltung

Mit der Komplexität von großen IT-Vorhaben steigt auch die Vielfalt ihrer Rahmenbedingungen. In der öffentlichen Verwaltung gilt es – vor den Augen von Politik, Recht und Öffentlichkeit – weitere Hürden für ein erfolgreiches Projekt zu nehmen.

Diese Hürden reichen von der formal notwendigen Ausschreibung über eine Vielzahl an vorgegebenen Standards bis hin zu Engpässen an verfügbaren Fachkräften.

Betroffen ist auch das Anforderungsmanagement. Ein gezielt eingesetztes Requirements Engineering kann jedoch Abhilfe schaffen. Pragmatisch auf die Bedürfnisse der öffentlichen Hand abgestimmt trägt es zum Erfolg Ihres Projektes bei. Die hohe Systemqualität und Benutzerakzeptanz steht dabei im Vordergrund. Das systematische Vorgehen verringert zudem die Risiken für Änderungen und Fehler, die zu hohen Kosten führen können.

adesso hat mit aREp ein Format geschaffen, das im Rahmen von Requirements Engineering in Softwareentwicklungsprojekten auf die Belange der öffentlichen Verwaltung zugeschnitten ist. Unsere Requirements Engineers beziehen Ihre IT- und Fachseite pragmatisch ein und sorgen für deren Entlastung.

Sie behalten den Überblick über Ihre Anforderungen an Ihr Projekt – vom Bedarf bis zur Ausschreibung bzw. von der Softwareentwicklung bis zum Produktivbetrieb.

Datenschätze und XÖV

Aus einer höheren Datenqualität resultiert ein Mehrwert für Ihre Verwaltung. Durch korrekte, aktuelle, konsistente und eindeutige Daten kann die Arbeit einfacher und effizienter erfolgen, die Produktivität erhöht, und der Haushalt entlastet werden.

Diese Aussage gilt innerhalb von Anwendungen und gewinnt innerhalb von Anwendungslandschaften um ein Vielfaches an Bedeutung.

Im Rahmen einer kooperativen Studie mit der Universität Duisburg-Essen, dem Competence Center Connected Organization sowie der innoscale AG haben wir den Stellenwert von Datenqualität und einem kollaborativen Vorgehen zur Verbesserung der Daten in öffentlichen Verwaltungen ermittelt. Der Ansatz zur kollaborativen Verbesserung der Datenqualität in öffentlichen Verwaltungen ist neuartig, innovativ und bietet enorme Potenziale. Ein Beispiel für diese Form der elektronischen Zusammenarbeit ist die Initiative Geoinfrastruktur Südwestfalen (GDI.SW), in deren Rahmen die geokodierte interkommunale Adressdatenbank „citkoAdr“ aufgebaut wurde.

Neben der Datenqualität innerhalb von Anwendungen spielt die Interoperabilität in Verbindung mit einheitlichen und effizienten anwendungsübergreifenden Prozessen eine tragende Rolle. Diese Elemente sind für die Umsetzung der aktuellen Digitalisierungsbestrebungen der Öffentlichen Verwaltung unabdingbar. „XML in der Öffentlichen Verwaltung“ (XÖV) bietet eine Basis und stellt neben dem Rahmenwerk verschiedene domänenspezifische XÖV-Standards und -Vorhaben zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit der innoscale AG wurde unter Verwendung des Werkzeuges DataRocket ein Verfahren zur kollaborativen Verbesserung der Datenqualität unter Berücksichtigung des XÖV-Standards entwickelt. Es versetzt die öffentliche Verwaltung in die Lage, verschiedenste Fachverfahren und die darin enthaltenen Daten über den XÖV-Standard miteinander zu verbinden. Die Qualität der übertragenen Daten innerhalb eines gemeinsamen kollaborativen Prozesses wird somit kontinuierlich und messbar verbessert. Darüber hinaus bietet DataRocket die Möglichkeit, XÖV-konforme Schnittstellen direkt zu unterstützen. Somit kann dieses Tool als Adapter zwischen älteren Fachverfahren und neueren XÖV-konformen Anwendungen eingesetzt werden.

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