Wie erwartet wurde ein Großteil des EBITDA in der zweiten Jahreshälfte erwirtschaftet: 85,7 Millionen Euro (Vorjahr: 67,1 Millionen Euro) nach 37,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025. Zu den Gründen zählen kalenderbedingte Effekte durch die Verteilung der verfügbaren Arbeitstage über das Jahr. Die Profitabilität, gemessen an der EBITDA-Marge, stieg 2025 auf 8,4 Prozent (Vorjahr: 7,4 %). Dies ist vor allem auf eine verbesserte Auslastung der Mitarbeitenden sowie Lizenzverkäufen im Versicherungsproduktgeschäft zurückzuführen. Das Konzernergebnis nach Steuern stieg deutlich auf 17,5 Millionen Euro (Vorjahr: 4,2 Millionen Euro).
Personalausbau mit Augenmaß
Beim Personalausbau hat adesso 2025 das Wachstumstempo reduziert und wird diesen Kurs auch beibehalten. Die durchschnittliche Zahl der rechnerischen Vollzeitstellen (FTE) stieg 2025 um 8 Prozent auf 10.841 und damit erneut unterproportional zum Umsatz. Zum Jahresende nahm die Zahl der FTE gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf 11.298 zu. 40 Prozent dieses Zuwachses entfielen auf das Ausland, insbesondere auf die SmartShore-Standorte, in denen die internationalen Delivery Center von adesso angesiedelt sind. Die
Personalkosten pro FTE erhöhten sich moderat um 3 Prozent. Absolut stiegen sie um 11 Prozent auf 986,5 Millionen Euro und damit unterproportional zum Umsatz.
Öffentliche Verwaltung bleibt größtes Segment, Gesundheitswesen und Utilities mit höchsten Zuwächsen
Die Nachfrage nach den IT-Dienstleistungen von adesso bleibt im Zuge der digitalen Transformation von Unternehmen auf einem hohen Niveau. Wie im Vorjahr ist die Branche „Öffentliche Verwaltung“ mit einem Umsatz deutlich oberhalb 200 Millionen Euro das umsatzstärkste Segment, welches zudem nochmals um 11 Prozent zulegen konnte. Bei ebenfalls deutlich über 200 Millionen Euro Jahresumsatz bewegt sich der Geschäftsbereich „Cross Industries“, der mehrere Branchen in sich vereint. Die etablierten Kernbranchen „Versicherungen“ und „Banken/Finanzdienstleister“ verzeichnen starke Wachstumsraten von 20 beziehungsweise 9 Prozent. Die höchsten Zuwächse erzielten die Branchen „Gesundheitswesen“ mit 30 Prozent und „Utilities“ mit 24 Prozent. Alle diese vier Branchen erreichten Umsätze von jeweils über 150 Millionen Euro.