Menschen von oben fotografiert, die an einem Tisch sitzen.

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Kurz zu meiner Vorgeschichte: Mein Bachelorstudium habe ich an einer „gewöhnlichen“ Hochschule absolviert. Danach stand ich bei den Themen Studium und Beruf zwischen den Stühlen: Einerseits wollte ich mich weiter voll und ganz auf mein Studium konzentrieren, andererseits aber auch Berufserfahrungen in einem Unternehmen sammeln. Die Lösung für mein Dilemma lautete: Fernstudium. Dementsprechend habe ich mich bei meinem Masterstudium für ein Studium an der FernUniversität Hagen entschieden. Auf diese Weise habe ich die Möglichkeit, meine Tätigkeit als Werkstudentin im Bereich IT-Consulting bei adesso effektiv mit meinem Masterstudium zu verbinden.

Die Vor- und Nachteile einer Fernuniversität

An einer Fernuniversität zu studieren hat, wie alles im Leben, Vor- und Nachteile. Welche das im Einzelnen sind, verrate ich euch.

Flexibilität, Selbstständigkeit und Zeitersparnis

In meinem Studienfach „Wirtschaftsinformatik“ können beispielsweise die Module - respektive Fächer - sowie die Aufteilung der Module innerhalb des Studiums beliebig gewählt werden. Hier müssen mindestens drei Module aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik, mindestens ein Modul aus dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften und ein weiteres Modul aus dem Fach Informatik stammen. Wie ihr euch denken könnt, kann der Studienschwerpunkt durch diese Art der Aufteilung sehr gut gelegt werden und das mit einem Höchstmaß an Flexibilität.

So flexibel ich bei der Aufteilung der einzelnen Studienmodule bin, so selbstständig bin ich bei der Einteilung meiner Zeit – sei es zum Lernen oder zum Arbeiten. Da fällt es auch gar nicht auf, dass es keine offiziellen Semesterferien gibt.

Der Hauptstandort meiner Fernuniversität liegt in Hagen. Allerdings gibt es zwölf weitere Regionalzentren in Deutschland – etwa in München, Stuttgart oder Hannover. Auch hier können Einsende,- Seminar-, und Abschlussarbeiten abgegeben, die Betreuung durch Mitarbeitende der jeweiligen Fakultäten beantragt und sogar Klausuren geschrieben werden. Ihr stimmt mir sicherlich zu, dass diese Aufteilung eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Ich muss beispielsweise nicht für einzelne Dinge von München nach Hagen reisen und kann die eingesparte Zeit wiederrum für meine Tätigkeit als Werkstudentin nutzen.

Studieren ohne Grenzen

Die FernUniversität Hagen hat schon ein paar Schritte in Richtung Digitalisierung gemacht und stellt virtuelle Räume zur Verfügung. Darin können alle Teilnehmenden miteinander interagieren: Sie können sich gegenseitig hören, sich schreiben, miteinander sprechen und sehen, was der andere macht - als wären sie im selben Raum. Ein Beispiel: Im Anschluss einer Seminararbeit sollte es eine Gruppenarbeit zum Thema „Prozessmodellierung“ geben. Dass die Studierenden über ganz Deutschland verteilt waren, stellte, dank des virtuellen Raums, kein Problem dar. Weiterhin werden diese Räume auch für Vorlesungen genutzt. Diese kann in Echtzeit verfolgt und durch einen integrierten Chat können dem Dozenten Fragen gestellt werden.

Wenig Zeit für persönliche Kommunikation

Der zentrale Nachteil an einem Fernstudium besteht in dem mangelnden persönlichen Kontakt zu den anderen Studentinnen und Studenten. Hier erfolgt der Austausch nur über sozialen Medien. Ich persönlich hatte bis zum jetzigen Zeitpunkt in meinem Studium keinen persönlichen Kontakt zu anderen Studierenden - lediglich über die virtuellen Räume oder soziale Medien.

Selbstdisziplin und Eigenmotivation sind das A und O

Ohne Selbstdisziplin und Eigenmotivation ist ein Fernstudium kaum oder nur schwer machbar. Ihr seid auf euch allein gestellt und habt beispielsweise keinen Professor, der euch sagt, was ihr lernen müsst oder wann die nächste Klausur ansteht. Solche Dinge und auch die Motivation, selbstständig zu lernen, müsst ihr selber aufbringen. Das war am Anfang - zumindest bei mir - nicht so einfach.

Und der Job?

Zu Anfang habe ich auf den Konflikt „Berufserfahrung vs. Studium“ hingewiesen. Bei adesso kann ich in spannenden und interessanten Projekten zahlreiche Erfahrungen sammeln. Als Werkstudentin im Bereich IT-Consulting am Standort München war ich beispielsweise bereits drei Jahre lang mit in einem Kundenprojekt bei der Allianz dabei. Da ich in meinem Fernstudium sehr flexibel bin, profitiert mein Berufsleben auch auf eine gewisse Art und Weise davon, denn ich kann meine Arbeitstage entsprechend anpassen. Umgekehrt erlaubt es mir mein Arbeitgeber in der Prüfungszeit aber auch, dass ich mich in dieser Phase voll und ganz auf mein Studium konzentriere.

Fazit

Wie ihr gesehen habt, gibt es Vor- und Nachteile, die für ein Fernstudium sprechen, wobei die Vorteile für mich definitiv überwiegen. Wenn ihr genügend Selbstdisziplin und Eigenmotivation habt, sollte einem erfolgreichen Fernstudium auch nichts im Wege stehen. Das Fernstudium und meine Tätigkeit bei adesso passen perfekt zusammen – ich kann mich auf mein Studium konzentrieren und zeitgleich eine Menge Berufserfahrung sammeln. Daher kann ich euch auf jeden Fall ein Fernstudium empfehlen, denn mich hat es - persönlich und fachlich - weitergebracht.

Falls ihr Fragen zum Thema Fernstudium und Beruf habt, könnt ihr mich gerne per E-Mail kontaktieren (Nicolle.Rojik@adesso.de).

Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, was eine Werkstudentin oder ein Werkstudent im Consulting-Bereich bei adesso alles macht, dann werft einen Blick auf unsere Website.

Bild Nicolle  Rojik

Autorin Nicolle Rojik

Nicolle Rojik - Werkstudentin bei adesso - ist als IT-Consultant im Versicherungsbereich am Standort München tätig. Nicolle war bereits drei Jahre lang in einem Kundenprojekt bei der Allianz beschäftigt und begleitet aktuell geschäfts- und vertriebsinterne Aufgaben.

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