Der Cheeseburger kommt jetzt aus der Cloud

McDonald’s


adesso migriert lokale Rechenzentren von McDonald’s Deutschland in die AWS Cloud

Wer bei McDonald’s einen Burger bestellt, macht sich selten Gedanken darüber, wie viel Technologie in diesem einfachen Moment steckt. Ob die Bestellung an der Kasse oder am McDrive, die Kommunikation mit der Küche, die Zahlungsprozesse, die Lieferketten im Hintergrund oder die Apps und Displays im Restaurant. All das profitiert von einer starken IT-Landschaft im Hintergrund. Genau diese unauffällige Zuverlässigkeit prägt das Erlebnis bei McDonald’s.

Je größer das Unternehmen ist, desto präziser müssen diese digitalen Abläufe sein. McDonald’s Deutschland verfügt seit Jahren über eine starke IT-Landschaft, die zentral für Sicherheit, Stabilität und Wachstum des deutschen Marktes von McDonald’s verantwortlich ist. Allerdings basierte diese in lokalen Rechenzentren. Nun sollte die Umstellung auf eine leistungsfähige AWS-basierte-Cloudplattform erfolgen. Die Vorteile: verbesserte Verfügbarkeit und Zugänglichkeit, schnellere Reaktionszeiten und bessere Performance, erhöhte Sicherheit für sensible Daten, Kosteneffizienz durch den Wegfall der bisherigen Hardware. Die Frage war daher nicht, ob man moderner werden müsse, sondern wie man eine funktionierende, stabile Struktur klug in eine globale Cloudumgebung überführt.

In diesem strategischen Moment begann die Zusammenarbeit zwischen McDonald’s Deutschland und adesso. Dabei ging es nicht darum, Restaurantprozesse direkt zu migrieren. Sondern darum, die Corporate-Systeme, die diese Prozesse im Hintergrund unterstützen, auf eine zukunftssichere Grundlage zu stellen. Die Migration war folglich kein Neustart, keine Reparatur, sondern eine Weiterentwicklung: Ein Umzug von einer starken lokalen Basis auf eine globale Plattform.


Vom Bestellterminal in die Cloud – eine Migration, die den Alltag nicht stört

Wer die Komplexität der Systemgastronomie einmal verstanden hat, erkennt schnell, wie wichtig eine stabile Corporate-IT im Hintergrund ist. Ein falsch getakteter Systemwechsel kann aus dem einfachen Akt des Bestellens eines Cheeseburgers ganze Restaurantabläufe ins Stocken bringen. Genau das durfte nicht passieren. Deshalb startete die Migration mit einer umfassenden Analyse aller Anwendungen, die im Hintergrund miteinander kommunizieren. Bestell- und Kassensysteme, Verwaltungsprozesse, interne Tools und unterstützende Services wurden analysiert und strukturiert.

Die Frage lautete dabei immer: Wie migriert man eine laufende, gut funktionierende Corporate-IT-Landschaft so, dass Restaurants weiterhin gewohnt verlässlich arbeiten können? Die Antwort lag in einer Architektur, die jedes System und jeden Workload dort abholt, wo es steht, und es in eine globale Struktur überführt, ohne seine Funktionsweise zu unterbrechen. Genau diese Logik prägte das Migrationskonzept.

Bevor große Teile der Corporate-IT verschoben wurden, fanden zunächst Pilotmigrationen statt. Dabei handelte es sich um ein Testfeld, das zeigen sollte, wie sich einzelne Anwendungen in der AWS-Umgebung verhalten. Auch hier galt der Grundsatz, dass der operative Alltag nicht beeinträchtigt werden durfte. Die Testmigrationen liefen stabil, wurden eng begleitet und es gab klare Rückfallkonzepte. Sie zeigten, dass sich die deutsche Systemlandschaft gut in die globale Plattform einfügt. Danach war klar: Der großen Umstellung in die Cloud steht nichts im Wege.


Vier Wellen für eine reibungslose Umstellung

Die Migration erfolgte schließlich in vier Wellen. Sie orientierten sich an der natürlichen Taktdichte eines Unternehmens wie McDonald’s. Denn gerade bei Fast-Food-Ketten bestimmen starke frequentierte Tagesrhythmen, saisonale Schwankungen und betrieblich sensible Zeiträume den Alltag. Einige Systeme wurden bewusst in Zeiten geringerer Auslastung migriert. Andere wurden so vorbereitet, dass sie im laufenden Betrieb nur minimalen Einfluss hatten. Jede Welle hatte ihren eigenen Schwerpunkt, war präzise abgestimmt und wurde im engen Austausch zwischen McDonald’s Deutschland und adesso geplant.

Die Migration blieb damit weitgehend unsichtbar. Für die Gäste änderte sich nichts an der Bestellgeschwindigkeit oder der Servicequalität. Und doch wurden im Hintergrund große Teile der IT-Architektur auf eine neue Plattform migriert. Der Cheeseburger mit Bestellprozess in der Cloud wurde ebenso schnell zubereitet wie vorher und schmeckte genauso gut. Hauptanforderung an die Gäste: erfüllt.


Vertrauensvolle Zusammenarbeit führt zum pünktlichen Go Live

Die reine AWS-Technologie ist anspruchsvoll, aber mit einem Team aus Fachexperten beherrschbar. Es brauchte Abstimmung, gegenseitiges Verständnis und ein gemeinsames Verantwortungsgefühl, um das Projekt trotz wechselnder Ressourcen stabil voranzutreiben.

Einen großen Beitrag in diesem Projekt leistete der parallellaufende Einsatz von gezieltem Change Management. Verschiedene Workshops, regelmäßige Kommunikation auf unterschiedlichen Wegen sowie maßgeschneiderte Trainingskonzepte für Mitarbeitende von McDonald’s Deutschland stellten sicher, dass die Gewöhnung auf die neue Arbeitsumgebung so geräuschlos wie möglich stattfand.

Die übergeordnete Erfolgsformel für dieses Projekt: vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit. Wo neue Ideen aufkamen, gab es konstruktive Diskussionen. Wo Skepsis aufkam, entstanden wertvolle Perspektiven, die das Projekt verbesserten. Ziel war immer, einen gemeinsamen Weg zu finden, den alle mittragen. Genau dieses Zusammenspiel sorgte für einen erfolgreichen und pünktlichen Go-Live der neuen Cloudumgebung.


Gut aufgestellt für die technische Zukunft

Nachdem die Migration im Dezember 2025 abgeschlossen war, zeigte sich die nachhaltige Wirkung dieses Schritts. Durch die Ablösung lokaler Hardware entstand eine technologische Plattform, die gezielt auf Skalierbarkeit ausgelegt ist und es ermöglicht, neue Technologien flexibel und zukunftssicher anzubinden. Zusammengefasst: McDonald’s Deutschland und adesso haben die gesamte IT-Infrastruktur auf aktuelle technologische Standards modernisiert.

Für die Gäste bleibt der Besuch bei McDonald’s so einfach wie immer: kurze Wartezeiten, zuverlässige Prozesse, funktionierende Technik – und ein Cheeseburger, der schmeckt.


Die McDonald’s Corporation ist ein US-amerikanischer Betreiber und Franchisegeber von weltweit vertretenen Schnellrestaurants und der umsatzstärkste Fast-Food-Konzern der Welt.


Sie haben Fragen?

Keine Webseite und keine Broschüre kann das persönliche Gespräch über Ihre Ziele und Ihre Themen ersetzen.

Wir freuen uns auf einen Termin bei Ihnen vor Ort. Sprechen Sie uns an!