25.000 Vereine. Unzählige Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und ein Kernsystem mit fünf Millionen Zeilen Code: Beim Deutschen Fußball-Bund trifft die Basis des Amateurfußballs auf hochkomplexe IT. In dieser Folge von IT-Tacheles spricht Gastgeber Volker Gruhn mit Tobias Meiler, Director IT & Digitales beim Deutschen Fußball-Bund und zuvor CIO in Banken und Laborkonzernen.
Die beiden diskutieren, wie KI diese Welten zusammenbringt: Wo entlastet sie das Ehrenamt? Wie viel Autonomie dürfen Agenten in gewachsenen Kernsystemen bekommen? Und was bleibt Aufgabe des Menschen, wenn Coden zur Selbstverständlichkeit wird?
Highlights dieser Folge:
- Wie KI-gestützte Spielpläne das Ehrenamt spürbar entlasten, von der Staffelplanung bis zum Schiedsrichterwesen
- Wie viel dürfen KI-Agenten beim Programmieren selbst entscheiden, und was bleibt dann die eigentliche Aufgabe der Entwickler?
- Kommt der KI-Schiedsrichter, oder bleibt die strittige Entscheidung für immer eine menschliche?
Für wen lohnt sich die Folge?
Natürlich für Fußballfans. Und für alle, die KI in gewachsenen Strukturen und mit begrenzten Ressourcen einsetzen wollen, ohne dem Hype zu folgen. Denn am Ende gewinnt eine Softwarelösung nicht, weil sie perfekt programmiert ist, sondern weil sie das Problem löst.
Das Transkript zur Folge finden Sie hier zum Download.