Über acht Millionen Versicherte, 15.000 Mitarbeitende quer über die Republik verteilt und komplexe rechtliche Rahmenbedingungen: KI in einer gesetzlichen Krankenkasse ist alles andere als eine reine Technikfrage.
In dieser Folge von IT-Tacheles spricht Gastgeber Volker Gruhn mit Stefanie Hubig, die bei der BARMER gemeinsam mit Dr. Carsten Stahlschmidt die Vorstandsabteilung BARMER.KI verantwortet.
Die beiden diskutieren, was es braucht, um aus einzelnen KI-Anwendungen eine KI-fähige Organisation zu machen: Woran zeigt sich echte KI-Reife? Wie nimmt man 15.000 Mitarbeitende mit? Und was, wenn der eigentliche Engpass nicht die Technologie ist, sondern ein neues Verständnis der eigenen Prozesse?
Highlights dieser Folge:
- Wie „Buch dir einen KI-Experten" und KI-Cafés Skepsis in eigenes Ausprobieren verwandeln
- Warum KI-Reife nicht an der Zahl der Use Cases hängt
- Warum Gestaltungskompetenz heißt, Prozesse mit KI neu zu denken, statt Bestehendes nur zu automatisieren
- Warum eine Krankenkasse ihre Ermessensentscheidungen bewusst nicht an KI delegiert
Für wen lohnt sich die Folge?
Eine Folge über KI, die wenig von Technologie handelt und viel von Führung, Kultur und Verantwortung. Und ein Plädoyer für die nüchterne Frage, die im Trubel gern verlorengeht: Welches Problem lösen wir hier eigentlich?
Das Transkript zur Folge finden Sie hier zum Download.