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Ein Ausflug in die Geschichte

Im Kontext zu Webaufritt, Webpräsenz, Online-Handel wurden Ende des vergangenen Jahrhunderts die ersten Entwicklungsschritte der Digitalisierung vollzogen. Amazon, Google, Ebay etc. – die milliardenschweren internationalen Player von heute hatten ihre Entstehung rund um Online-Präsenz und E-Commerce bereits in den 90er Jahren. Die großen deutschen Onlinehändler wie Tchibo, Otto, MediaMarkt usw. folgten.

Ging es zunächst nur um die Online-Präsenz an sich – und im Zuge dessen um die Einführung leistungsstarker Content Management Systeme, so wandelten sich die Anforderungen der Kunden mehr und mehr hin zu interaktiven Handels- und Händlerportalen mit immer anspruchsvolleren E-Commerce-Funktionalitäten und Content-Strategien im Hintergrund.

Entwicklung des prognostizierten Marktvolumens des deutschen Versandhandels 2006-2020. Quelle: statista

Handelsunternehmen standen selbst zunehmend mehr vor der Entscheidung:

  • Nur stationären Handel
  • eine Kombination aus stationärem Handel mit zusätzlichem Online-Angebot oder
  • ausschließlich Online-Handel anbieten?

Und wer sich noch zu Beginn der 2000er allein auf seine Website als Informations- und Transaktionskanal verlassen hat, der musste schnell in Richtung Multi- und Omnichannel umdenken. Die Devise: Nicht der Kunde hat die Aufgabe, den Anbieter mit seinem Angebot zu finden, sondern der Anbieter hat vielmehr die Aufgabe, den Kunden zu erreichen – flexibel und passgenau zu jeder Zeit, an jedem Ort, über jeden Kanal und mit dem stets richtigen Angebot.

Und dabei ging es auch hier schon um Emotion: Am Ende sollte sich der Kauf für den Kunden als ein echtes Kundenerlebnis – als Customer Experience herausstellen. Und zwar auch noch jenseits des Warenkorbs und des Kaufabschlusses. Wichtig dafür: Durchgängige, nahtlose Kundenprozesse, die die Customer Journey mühelos und für das Unternehmen dank umfassender zentraler Datensammlung und -haltung aussagekräftig und planbar gestalten.

Wir reden nicht nur vom Handel, wenn wir sagen: Heute stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Kundenzentrierung nicht allein als gutdurchdachten Online-Auftritt mit entsprechendem Angebot zu positionieren. Es geht vielmehr darum, die Summe aller Kundenerfahrungen mit der Vielfalt digitaler Mittel positiv zu gestalten.

„Digitalisierung ist ein branchenunabhängiges Thema, von der letztlich alle Bereiche des Unternehmens betroffen sind. ‚Abteilungsdenke‘ und Silos müssen zugunsten nahtloser Prozesse nicht nur systemseitig, sondern auch organisatorisch aufgebrochen werden, will man einen hohen Grad der digitalen Transformation erreichen. Unabhängig, ob B2C, B2B oder B2B2C: Um zu wissen, was ein Kunde wirklich will (am besten noch bevor er es selbst weiß), muss das Unternehmen ihn detailliert kennen und daraus proaktiv die richtigen Angebote gestalten,“ so Guido Ahle, Leiter des neuen Geschäftsbereichs Digital Experience bei adesso SE.

Alles aus einer Hand: Von der strategisch/fachlichen Beratung mit Branchen-Know-how über die technische Umsetzung bis hin zur gesamten Bandbreite einer erfahrenen Internet-Agentur. Das ist die Besonderheit des Geschäftsbereichs Digital Experience der adesso

adesso steht für leistungsstarke Digital Experience

Der gedankliche Ausflug in die Geschichte der digitalen Transformation zeigt: Die Digitalisierung an sich ist längst erfolgskritisch geworden. Der Grad der digitalen Transformation ist für mittelständische und große Unternehmen eher dringend notwendiges Positionierungsmerkmal als innovative Vision. Es gilt: Wer heute noch nicht richtig mit der Digitalisierung begonnen hat, wird morgen ein ernsthaftes Problem bekommen.

CXM next Level: Das kundenzentrierte, digital transformierende Unternehmen braucht erfahrene, starke Partner mit Branchenkenntnis, die von der Vision über die strategische Beratung, hin zur kreativen, markenbildenden und benutzerfreundlichen Ansprache und inklusive der technischen Umsetzung das gesamte Spektrum bieten und leisten können.

Von der Geschichte zur Gegenwart: Die Vorteile

Als neuer Geschäftsbereich Digital Experience berät ARITHNEA ab 1.11.2020 bei adesso namhafte Unternehmen und Konzerne – und das in einem deutlich größeren und thematisch breiteren Rahmen als zuvor. Über 4.200 Mitarbeitende bei adesso stellen tiefes Branchen-Know-how in Kombination mit einem breiten Technologie- und IT-Wissen. Kunden profitieren von dieser Neuausrichtung.

  • Kompetenz: Die Agentur-, Beratungs- und Lösungskompetenzen werden nahtlos mit komplementären Technologie- und Branchen-Kompetenzen von adesso ergänzt.
  • Organisation: Die enge organisatorische Nähe innerhalb der gesamten adesso Group sorgt in Kundenprojekten für eine gemeinsame und intensive Zielfokussierung, in fachlicher und technischer Hinsicht mit individuell abgestimmten Kunden-Portfolio.
  • Technik: Eine gemeinsame Infrastruktur und gemeinsam eingesetzte Tools und Technologien sorgen für bestmögliche abgestimmte Kundenprozesse ohne Lücken und Silos.
  • Service: Dienstleister um die Ecke: Zu den acht Standorten der bisherigen ARITHNEA kommen nun zusätzlich die Standorte der adesso in über 20 deutschen Städten hinzu – das garantiert Nähe für noch mehr Kunden.

Picture Heike Heger

Autorin Heike Heger

Heike Heger ist Managerin für Vertriebsmarketing im Digital-Experience-Bereich bei adesso.

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  • ARITHNEA wird am 1.11.2020 zum Geschäftsbereich „Digital Experience” der adesso – die Vorteile sind vielfältig.

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