Veranstaltungen im Signal Iduna Park haben immer etwas Magisches. Auch dann, wenn der Fußball mal nicht im Mittelpunkt steht. Die Atmosphäre ist besonders, die lichtdurchfluteten Räume machen durchweg gute Laune. Wenn dann noch Vereinslegende und Stadionsprecher Norbert Dickel die Gäste begrüßt, wird klar: Hier geht es locker und partnerschaftlich zu. Wie beim diesjährigen digital day.
Schwarzgelb, wo man auch hinschaut. Stefan Riedel, Vorstandsmitglied der adesso SE, sagt, man habe bei adesso ja auch schon mal die Farbe Blau gesehen. Norbert Dickel, der das Begrüßungsinterview mit Riedel führt, lächelt verschmitzt, macht eine Pause, sagt: „Das ist hier natürlich schlecht …“ Der erste Lacher, Riedel nimmt’s natürlich sportlich, der digital day kann losgehen.
Warum die Verbindung von adesso und einem Fußballverein – warum die Verbindung zwischen IT und der schönsten Nebensache der Welt? BVB Geschäftsführer Carsten Cramer bringt’s auf den Punkt: „Nur die digitale Infrastruktur gibt uns als Verein die Möglichkeit, zu wachsen.“ Tatsächlich ist der BVB auch in der öffentlichen Wahrnehmung mittlerweile viel, viel mehr als elf Männer, die auf „Rote Erde“ das Runde ins Eckige kicken. Nicht nur, dass die legendäre und denkmalgeschützte Sportstätte längst der Leichtathletik vorbehalten ist – und Fußball seit den Siebzigern direkt nebenan gespielt wird. Der Fußball selbst hat sich grundlegend verändert. Digitalität hat Einfluss auf den Spielermarkt, das Training, die Spielübertragung, das Ticketing, die Logistik, die Fan-Betreuung.